HAPPY CAT ULTRALIGHT, ELBA

E-Mail von Herrn Edgar H. / 19.12.2013

Am 19.12.2013 17:25, schrieb edgar-.....@t-online.de:


An das Grabner Team,

erst mal ein Hallo an Euch und ein frohes Fest!

Letztes Jahr kaufte ich mir von euch den Happy Cat in der kleinen Ausführung. Der kleinere erschien mir ausreichend auch weil ich aufgrund einer Bandscheibenoperation einfach leichter tragen wollte.

Die Bootsmesse am Ebensee / Traunsee hat mich über die Fahreigenschaften und dass Gefühl ein vollwertiges Boot zu haben überzeugt. In Gedanken war ich schon auf der Ferieninsel Elba wo wir seit Jahren hinfahren. Der Strand an dem wir sind ist mit einem Boot nur über das Meer zugänglich und Festkörperboote sind nicht so erwünscht.

So habe ich mein Boot in den beiden Taschen die 200 m die Gasse hinunter getragen.

Der Aufbau ging recht einfach und überzeugend. Auch wenn ich nicht die Rekordzeiten erreicht habe, so war ich doch zufrieden mit meiner Aufbaugeschwindigkeit.

Nun ging es raus aufs Meer. Aufgeregt war ich schon, denn meine Segelerfahrungen sind Jahre her. Das Surfen liegt mir noch im Blut aber auch hier fehlt es mittlerweile an Übung. Immer wieder wurde mein roter Catamaran bewundert. Schnell fand sich ein Italiener der sich nicht lange drängen lies mit mir mitfuhr, bzw er übernahm das Kommando. Wir waren beide überrascht wie zügig wir über das Wasser glitten und alles schnell im Griff hatten. Er zeigte mir mit wenigen Handgriffen wie ich das Boot alleine gut beherschen konnte.

Am folgende Tag gab es Sturm. Die Elbaner aus dem kleinen Dorf waren sofort besorgt um mein Boot und gaben mir einen sicheren Platz um es festzumachen. Vor meinen Augen sah ich wie sich ein Motorboot von der Leine löste und mit den meterhohen Wellen in eine Felswand stürzte.

Am folgenden Tag lag wieder die Sonne über der Bucht und ich konnte erneut meine kleinen Ausflüge starten.

Ein junger Mann, der aus meiner früheren Heimat ist zeigte sich schnell interessiert und war sofort dabei.

Nun konnten wir zu zweit die Bucht durchqueren und alle Winde ausnutzen. Immer wieder war ich überrascht wie zügig und wendig wir unterwegs waren. So gingen die Tage dahin und viel zu schnell musste ich alles wieder einpacken und im Auto verstauen.

Auf der Heimatfahrt freute ich mich schon über die nächsten Möglichkeiten den Cat mitzunehmen und weitere Segelerfahrungen zu machen. Leider ist uns auf der Heimfahrt der Turbolader des Autos defekt gegangen. Aber die italenische Gelassenheit lies uns auch das überstehen.

Auf den Bildern mit dem Boot sieht man im Hintergrund den höchsten Berg der Insel, ich glaube der Monte Capone.



Viele Grüße

Edgar .....