Klarstellung Philipp BENDA – 700 km Mittelmeer

Aufgrund der Fehlinformation und der dadurch ausgelösten Verwirrung, möchte ich den genauen Sachverhalt hiermit klarstellen.

Zwischen Abfahrt in Genua und Ankunft in Tunesien erhielten wir und die Medien sämtliche Informationen vom Betreuer Thomas Tschernitschek über das Internet. Der Club Magic Life Film wurde ebenfalls nicht von uns ins Netz gestellt. Weder im Bericht noch im Film war erwähnt, dass die Strecke Korsika – Sardinien wegen totaler Flaute, fix gebuchter Rückflugtickets und Urlaubsende der beiden, nicht gesegelt werden konnte.

Nach Rückkunft von Philipp Benda habe ich mich sofort mit ihm getroffen. Er hat mir die gesamte Expedition genau geschildert und Foto und Filmsequenzen übergeben. Dabei erfuhr ich zum ersten Mal, dass die Strecke zwischen Korsika und Sardinien nicht gesegelt werden konnte. Und zwar, weil totale Flaute herrschte und es wahrscheinlich viele Tage oder gar Wochen gedauert hätte, bis wieder entsprechender Windverhältnisse herrschten. Da aber der Rückflug von Tunesien nach Wien bereits fix gebucht war und auch der Urlaub ein Ablaufdatum hatte, musste die Strecke von Calvi, Korsika bis Cagliari, Sardinien per Flugzeug zurückgelegt werden. Dabei bewies sich der Vorteil des HAPPY CATs, der ganz einfach in das kleine Flugzeug eingeladen werden konnte.

Wenn auf der  ganzen Strecke genügend Wind gewesen wäre, hätten die beiden die gesamten 1.000 km ganz bestimmt segelnd zurückgelegt. Es ist zu verstehen, dass in Anbetracht der Umstände die Inselstrecke geflogen werden musste.

Aber auch 700 km segeln am offenen Meer auf einem HAPPY CAT VISION  ist eine sensationelle  Leistung! Das Boot ist dafür nicht gebaut und trotz höchster Beanspruchung hat es die Reise bestens überstanden.

Wolfgang Grabner